Am Bild sind zwei Männer - einer davon mobilitätseingeschränkt und in einem Rollstuhl sitzend - in einem Besprechungszimmer zu sehen.

Barrierefreiheit

Bei Barrierefreiheit denkt man zumeist an Menschen mit Behinderungen. Barrierefreiheit hilft jedoch auch weiteren zahlenmäßig großen Gruppen, wie Personen mit vorübergehenden Einschränkungen, älteren Menschen, die im zunehmenden Alter vermehrt an körperlichen Beschwerden und Behinderungen leiden, Eltern mit Kindern oder Reisenden.

Es wird zwischen baulicher, kommunikativer, intellektueller, sozialer und ökonomischer Barrierefreiheit unterschieden. Diese Teilaspekte ergänzen einander zum Konzept der „umfassenden Barrierefreiheit“.

Begonnen von der Planung und Information (z.B. barrierefreier Folder, barrierefreie Website) über die Anreise (z.B. barrierefreie PKW Stellplätze), das Einkaufen (z.B. barrierefreie Geschäfte), Essen und Trinken (z.B. barrierefreie Gastronomie), Freizeit (z.B. barrierefreie Wege) bis hin zur Unterhaltung (z.B. barrierefreie Veranstaltungsräume) und zur Unterkunft (z.B. barrierefreies Hotelzimmer) ist die Service- bzw. Mobilitätskette ganzheitlich zu betrachten und barrierefrei zu gestalten.

Als wichtig stellt sich, wie in anderen Lebensbereichen auch, der grundsätzliche Zugang zur Thematik heraus. Ein „Miteinander“ ist dem „Gegeneinander“ vorzuziehen. Nur durch ein aufeinander zugehen wird es mittelfristig zu akzeptablen Lösungen kommen. Bestehende (nicht barrierefreie) Angebote zu schließen und sie nicht zur Verfügung zu stellen, ist nicht sinnvoll. Stattdessen ist an Lösungen zu arbeiten, die allen Menschen einen gleichberechtigten Zugang ermöglichen.

Von der Planung bis zur Umsetzung ist darauf zu achten, dass ganzheitliche Konzepte für die Gemeinde, einzelne Unternehmen oder einzelne Gebäude erstellt werden. Es macht wenig Sinn, ein barrierefreies WC anzubieten, wenn es keinen barrierefreien Zugang zu eben diesem gibt.

Unsere Barrierefreiheit-Beratungen umfassen folgende Leistungen:

  • Allgemeiner Wissenstransfer zum Thema Barrierefreiheit
  • Ist-Analyse vor Ort im Zuge eines gemeinsamen Lokalaugenscheins
  • Erstellung einer Barrierefreiheit-Strategie und eines Barrierefreiheit-Umsetzungsplans
    • Abstimmung der Unternehmens-Strategie mit der Barrierefreiheit-Strategie
    • Maßnahmenempfehlungen mit Prioritätensetzungen
    • Einbindung der betroffenen Menschen bzw. von Behindertenorganisationen
    • Gemeinsame Festlegung der zeitlich differenzierten Ziele und Meilensteine
  • Erstellung eines Beratungsberichtes
  • Schulung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
    • Schaffung eines entsprechenden Bewusstseins und einer Sensibilisierung
    • Aufzeigen von organisatorischen Maßnahmen
  • Umsetzungsbegleitung
    • Grobkostenschätzung für die Umsetzung der einzelnen Maßnahmen
    • Kontrolle der normgemäßen Ausführung
  • Öffentlichkeitsarbeit
    • Kommunikation der durchgeführten Maßnahmen nach außen, z.B. an die Kunden, in den sozialen
    • Netzwerken, an die Presse
    • Kommunikation nach innen, z.B. an die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Ihre Vorteile

  • Allgemeiner Wissenstransfer zum Thema Barrierefreiheit.
  • Erstellung einer Barrierefreiheit-Strategie und eines Barrierefreiheit-Umsetzungsplans.
  • Professionelle Umsetzungsbegleitung und Öffentlichkeitsarbeit.

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