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Wir machen den nächsten Schritt

Von | Aktuelle Informationen, Aktuelle Informationen

Bei Logsol beginnt ein neues Kapitel: Aus Logsol e.U. wird die Logsol GmbH.

Bei Logsol beginnt ein neues Kapitel. Aus Logsol e.U. wird die Logsol GmbH. Mit diesem Schritt schaffen wir die Grundlage für die weitere Entwicklung unseres Unternehmens. Die neue Struktur ermöglicht uns, weiter zu wachsen und unser Leistungsangebot konsequent auszubauen.

Persönliche Ansprechpartner, kurze Entscheidungswege sowie eine vertrauensvolle und langfristige Zusammenarbeit stehen auch zukünftig im Mittelpunkt. Ebenso bleiben unsere Werte bestehen: Authentizität, Genauigkeit und Ehrlichkeit bilden weiterhin die Richtschnur für unsere Beratungen.

Und natürlich gilt auch weiterhin unser Anspruch: Neue Gewohnheiten mit und für unsere Kundinnen und Kunden zu schaffen!

Für das langjährige Vertrauen und die vielen gemeinsamen Projekte bedanken wir uns sehr herzlich. Wir freuen uns darauf, die erfolgreiche Zusammenarbeit als Logsol GmbH fortzusetzen und gemeinsam die nächsten Schritte zu gehen.

Bleiben Sie gespannt – wir haben noch Vieles gemeinsam vor!

Bestandsmanagement: Herausforderungen und Lösungen

Von | Prozessoptimierung, Prozessoptimierung, Veränderungsmanagement & Digitale Transformation

 

Lagerhaltung ist einfach – solange sich alle Beteiligten an klare Prozesse halten.

 

Genau das gelingt in der Praxis nicht immer, denn Bestandsführung ist keine isolierte Aufgabe einer Abteilung, sondern eine Querschnittsfunktion: Von Einkauf bis zum Versand müssen viele Teilprozesse dieselben Ziele verfolgen und als Supply Chain denken und arbeiten – jede interne Funktion oder Abteilung trägt zum wirtschaftlichen Erfolg oder Misserfolg des Unternehmens bei.

Einkauf und Bestandsmanagement in ihren Zielen abstimmen

Bereits der Einkauf hat großen Einfluss auf einen effizienten Materialfluss.
Abgestimmte Bestellmengen und vor allem gleichbleibende, tendenziell kurze Lieferzeiten einzelner Artikel erleichtern das Bestandsmanagement und eine berechenbare Verfügbarkeit der einzelnen Artikel. So können bereits zu Beginn des Materialflusses Fehlmengen als auch Überbestände vermieden werden.

Wareneingang und Bestandsbewegungen sofort buchen

Beim Wareneingang müssen Bestellmengen unmittelbar gegen Liefermengen und Lieferqualität geprüft und entsprechend gebucht werden – jede Verzögerung erzeugt Differenzen zwischen System und Realität und ergibt Mehraufwand. Im schlimmsten Fall werden fehlerhafte Lieferungen zur Bezahlung freigegeben.
Dasselbe gilt für alle anderen Bestandsbewegungen: Diese müssen sofort bei der Lagerbewegung in Echtzeit von der zuständigen Person gebucht werden.

Verkauf und Produktionsplanung einbeziehen

Auch der Verkauf und die Produktion sind Teil der internen Supply Chain. Nur durch gemeinsames Verständnis der gegenseitigen Anforderungen und gemeinsame Vorgehensregeln ist eine langfristig gute Verfügbarkeit von Produkten und Material für das gesamte Unternehmen möglich: Bedarfe sollten so bald als möglich bekannt gegeben werden. Ungeplante Eilentnahmen sind zu minimieren.

Mitarbeiter und Informationssystem

Idealerweise werden Materialflüsse oder Dispositionen von Beständen wie Bestellungen, Verkäufe oder Produktionsmaterial in einem gemeinsamen Informationssystem verwaltet. Dieses ist in vielen Unternehmen bereits vorhanden, oft werden nicht alle Möglichkeiten genutzt.

Dennoch: Ein Informationssystem ist nur so gut wie das Verhalten der Mitarbeiter das zulässt. Fehlt den Mitarbeitern das Verständnis für ihre Aufgabe und ihre Rolle und das Verständnis des Materialflusses, kann das beste Informationssystem wenig ausrichten.

Der Schlüssel: Gegenseitiges Verständnis, denken als interne Supply Chain, gemeinsame, einfache Regeln.


Fehler entstehen selten durch fehlendes Fachwissen, sondern durch fehlendes Verständnis für die Anforderungen der einzelnen Abteilungen in der internen Supply Chain. Wer einfache, für alle Beteiligten verständliche und akzeptierte Prozesse definiert und konsequent einhält, reduziert Fehler- und Konfliktpotenziale und schafft wichtige Voraussetzungen für die Wirtschaftlichkeit des gesamten Unternehmens. Ein gutes Informationssystem unterstützt und vereinfacht das Handeln der Mitarbeiter.

Wir von Logsol schaffen mit Ihnen neue Gewohnheiten im Bestandsmanagement.

Kontaktieren Sie unsere Logistikexperten zu einem unverbindlichen Gespräch.

Was heute nicht mehr manuell laufen muss

Von | Künstliche Intelligenz

 

Viele wiederkehrende Abläufe zwischen E-Mail, Dokumenten und bestehenden Systemen lassen sich heute automatisieren, ohne die gesamte IT neu aufzubauen.

 

Wo der Nutzen im Alltag entsteht In vielen Unternehmen gehen täglich Minuten für kleine Handgriffe verloren. Informationen werden aus E-Mails übernommen, PDFs geöffnet, Daten in ERP oder CRM kopiert und offene Vorgänge händisch nachverfolgt.

Besonders interessant sind daher Abläufe, die häufig vorkommen, klaren Regeln folgen und heute noch zwischen mehreren Programmen manuell erledigt werden.

 

Typische Beispiele sind

  • Eingehende Anfragen oder Bestellungen erfassen, Anhänge auslesen und Daten weitergeben
  • Rechnungen oder Dokumente zuordnen und den nächsten Bearbeitungsschritt starten
  • Leads übernehmen, Zuständigkeiten festlegen und offene Vorgänge nachfassen
  • Daten aus mehreren Quellen sammeln und regelmäßig als Bericht oder Benachrichtigung bereitstellen

 

Was n8n dabei übernimmt n8n verbindet bestehende Programme, Dateien und Schnittstellen zu einem durchgängigen Ablauf. Spannend wird es dort, wo klassische Automatisierung mit KI zusammenspielt. Sprachmodelle lassen sich gezielt auf Aufgabe, Daten und Regeln eines Prozesses abstimmen. Sie können E-Mails, PDFs oder freie Texte verstehen, relevante Informationen herausziehen, Vorgänge einordnen und abhängig vom Inhalt unterschiedliche Schritte auslösen. Damit verschiebt ein Workflow nicht mehr nur Daten von A nach B, sondern kann auch unstrukturierte Informationen verarbeiten und darauf reagieren. Feste Regeln bleiben klassisch automatisiert, KI übernimmt die inhaltliche Einordnung. Kritische Freigaben und Entscheidungen können weiterhin bei Mitarbeiter:innen bleiben. n8n listet aktuell 2.171 Integrationen und kann damit viele bestehende Systeme einbinden.

Bild 1 Beispielhafter Ablauf eines n8n Workflows mit klassischer Automatisierung und KI-gestützter Verarbeitung.

 

Was sich bereits bewährt hat

Solche Anwendungen sind inzwischen mehr als kleine Tests. Das deutsche Logistiksoftware-Unternehmen TUP nutzt n8n unter anderem für interne HR- und Wissensprozesse. In einer veröffentlichten Fallstudie berichtet das Unternehmen von 26 eingesparten Arbeitsstunden pro Monat und mehr als 99 Prozent erfolgreichen Workflow-Ausführungen. Die Werte lassen sich nicht eins zu eins übertragen, zeigen aber, dass sich einfache Automatisierungen im laufenden Betrieb zuverlässig einsetzen lassen.

Fazit

Automatisierung ist vor allem dort sinnvoll, wo niemand eine Tätigkeit jedes Mal neu entscheiden muss. Der erste Schritt ist daher nicht die Suche nach dem neuesten Tool, sondern ein Blick auf die eigenen Abläufe. Welche Information wird noch manuell gesucht, kopiert, geprüft oder weitergeleitet, obwohl der Ablauf eigentlich immer ähnlich ist?

 

Für weitere Informationen oder Unterstützung bei der Automatisierung Ihrer Prozesse stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!

 

Quellen n8n Integrations, abgerufen am 14.09.2026 n8n Case Study TUP, abgerufen am 14.09.2026 WKO, KI-Guidelines und Digitalisierung von Prozessen, 06.07.2026 / 16.07.2026

Förderung „digi4wirtschaft 2026“

Von | Förderprogramme

 

Förderprogramm „digi4wirtschaft 2026“ startet: Bis zu 25.000 Euro Förderung für Daten- und Prozessprojekte

 

Ab heute können niederösterreichische Unternehmen die Förderung „digi4wirtschaft digi Investition: data“ beantragen. Gefördert werden Digitalisierungsvorhaben, die Daten gezielt nutzen, Prozesse intelligent verknüpfen und dadurch effizientere Abläufe sowie neue digitale Potenziale im Unternehmen schaffen.

 

Mit der Förderaktion unterstützen das Land Niederösterreich und die Wirtschaftskammer Niederösterreich Unternehmen dabei, ihre Wettbewerbsfähigkeit durch datenbasierte Digitalisierung weiter auszubauen. Im Mittelpunkt stehen Projekte, mit denen betriebliche Daten besser erfasst, zusammengeführt, verarbeitet und in bestehende Unternehmensprozesse integriert werden. Ziel ist es, Abläufe effizienter zu gestalten, fundiertere Entscheidungen zu ermöglichen und neue digitale Mehrwerte zu schaffen.

 

Gefördert werden Investitionen in Software und digitale Lösungen, Hardware sowie externe Dienstleistungen, die unmittelbar mit dem Digitalisierungsvorhaben verbunden sind. Die Förderung beträgt 20 % der förderbaren Projektkosten und kann bis zu 25.000 Euro pro Unternehmen ausmachen. Die Mindestprojektkosten liegen bei 5.000 Euro.

 

Wichtig: Nicht einzelne Softwareanschaffungen oder Standardlösungen stehen im Fokus, sondern ganzheitliche Digitalisierungsprojekte mit klarer Datennutzung und einem nachvollziehbaren Beitrag zur Weiterentwicklung bestehender Prozesse. Die Qualität des Vorhabens, die geplante Datennutzung sowie der konkrete Nutzen für das Unternehmen spielen bei der Bewertung eine wesentliche Rolle.

 

Die Antragstellung ist ab 1. Oktober 2026 über das Wirtschaftsförderungs-Portal Niederösterreich möglich und läuft bis zur Ausschöpfung der verfügbaren Fördermittel. Die Förderentscheidung erfolgt auf Basis der fachlichen Bewertung der eingereichten Projekte und im Rahmen der verfügbaren budgetären Mittel.

 

Der Förderantrag muss vor Projektbeginn eingebracht werden. Bereits beauftragte oder bestellte Leistungen sind nicht förderfähig.

 

Die detaillierten Förderbedingungen finden sich im offiziellen Programmdokument:

Programmdokument digi4wirtschaft öffnen

 

Jetzt Förderfähigkeit prüfen

Geplante Digitalisierungsprojekte mit Fokus auf Daten und Prozesse sollten vor Projektstart auf ihre Förderfähigkeit geprüft werden. Wir unterstützen bei der Einschätzung des Vorhabens und begleiten bei Bedarf von der Projektidee, über die Förderungseinreichung bis zur Projektumsetzung.

Förderfähigkeit unverbindlich prüfen

Feedback als Führungsritual

Von | Team & Leadership

 

Eine gute Feedbackkultur zeigt sich nicht in Leitbildern, sondern darin, welche Gespräche im Arbeitsalltag tatsächlich stattfinden.

 

Arbeitsüberlastung, Teamkonflikte und mangelnde Wertschätzung führen zu Fehlzeiten. Gerade in kleinen und mittleren Unternehmen werden solche Probleme jedoch häufig erst angesprochen, wenn Termine kippen, Fehler passieren oder ein Konflikt bereits eskaliert ist. Führungskräfte verlassen sich dabei oft auf ihre offene Tür. Doch ein Gesprächsangebot allein reicht nicht: Beschäftigte müssen erkennen können, wann und wie Belastungen ohne persönliche Nachteile angesprochen werden können.

 

Ein Praxisbeispiel: In einem Produktionsbetrieb fiel im Monatsgespräch auf, dass ein Mitarbeiter seit Wochen Rückfragen außerhalb der Arbeitszeit beantwortete, weil die Vertretungsregelung ungeklärt war. Nach Klärung der Zuständigkeit sank seine Belastung spürbar – lange bevor daraus ein Ausfall wurde. Genau solche Signale sollen strukturierte Gespräche sichtbar machen, bevor sie zum Problem werden.

 

Wirksame Feedbackkultur entsteht nicht durch Absichtserklärungen, sondern durch klare Gewohnheiten. Ein kurzes Monatsgespräch mit zwei Fragen reicht dafür meist aus: „Was nervt dich gerade am meisten bei der Arbeit?“ und „Was brauchst du von mir, damit das besser läuft?“ Wichtig ist nur eines: Was dabei rauskommt, darf nicht in der Schublade landen. Vereinbarte Schritte gehören notiert, jemand muss dafür zuständig sein. Und beim nächsten Gespräch wird nachgehakt, ob sich was getan hat. Nicht jedes Problem lässt sich sofort aus der Welt schaffen – aber wer eine ehrliche Rückmeldung bekommt, spürt: „Mir wurde zugehört.“

 

Für KMU muss daraus kein aufwendiges Personalinstrument entstehen. Wer das Gespräch führt und in welchem Rhythmus, hängt von der Unternehmensgröße ab: In kleinen Teams übernimmt in der Regel die direkte Führungskraft diese Gespräche monatlich. Bei größeren Teams oder mehreren Führungsebenen empfiehlt sich eine klare Zuordnung je Teilbereich, damit niemand durchs Raster fällt. Und, wenn ein monatlicher Takt nicht leistbar ist, ein verlängerter Rhythmus von sechs bis acht Wochen, der dafür verbindlich eingehalten wird. Entscheidend ist weniger die exakte Taktung als die Verlässlichkeit, mit der der Termin stattfindet.

 

Ergänzend sollten Führungskräfte beobachten, ob Überstunden, Rückfragen, Fehler oder Spannungen zunehmen. So wird Feedback zu einem Frühwarnsystem, das Belastungen sichtbar macht, bevor sie zu Ausfällen oder Kündigungen führen.

 

Sprechen Sie uns an, damit wir gemeinsam eine Feedbackroutine entwickeln, die zu Ihrem Führungsalltag und Ihrer Teamgröße passt.

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