Tag

Digitalisierung Archive | Logsol

Erst simulieren, dann entscheiden

Von | Prozessoptimierung

Viele Entscheidungen in Produktion und Logistik wirken zunächst klar.

 

 

Eine neue Maschine soll Wartezeiten reduzieren, ein Ablauf soll schneller werden oder eine Fläche soll besser genutzt werden. In der Praxis zeigt sich aber oft erst nach der Umsetzung, ob die Maßnahme wirklich zum gesamten Prozess passt.

 

Genau hier setzt Simulation an. Sie bildet einen Ablauf vereinfacht, aber nachvollziehbar digital ab. Dadurch entsteht ein geschützter Raum, in dem Varianten geprüft werden können, bevor im echten Betrieb investiert, umgebaut oder umgestellt wird.

 

Ein typischer Fall ist die Anschaffung einer zusätzlichen Maschine. Auf den ersten Blick scheint sie ein Kapazitätsproblem zu lösen. Entscheidend ist aber nicht nur, ob diese Maschine schneller arbeitet. Wichtig ist auch, ob die Materialversorgung weiterhin sichergestellt werden kann, ob Personal verfügbar ist und ob nach- oder vorgelagerte Arbeitsplätze mithalten können. Sonst entsteht der nächste Engpass nur an anderer Stelle.

 

Ohne Simulation bleibt diese Einschätzung häufig eine Mischung aus Erfahrung, Annahmen und einzelnen Kennzahlen. Das ist nicht falsch. Erfahrung bleibt wichtig. Sie reicht aber nicht immer aus, wenn mehrere Arbeitsschritte, begrenzte Ressourcen und schwankende Zeiten zusammenwirken.

 

Mit einer Simulation lässt sich derselbe Ablauf mehrfach betrachten. Eine Variante zeigt den aktuellen Zustand. Eine andere Variante zeigt, was sich verändert, wenn eine Maschine ergänzt, ein Arbeitsplatz anders besetzt oder eine Reihenfolge angepasst wird. Dadurch werden Wartezeiten, Rückstaus und Auslastungen im Zusammenspiel sichtbar.

 

Besonders hilfreich ist das bei Entscheidungen, die später schwer oder teuer rückgängig zu machen sind. Eine falsch dimensionierte Maschine, ein ungünstiger Materialfluss oder eine zu knappe Personalplanung verursachen nicht nur Kosten. Sie binden auch Zeit und Aufmerksamkeit im laufenden Betrieb.

 

Simulation liefert dabei keine automatische Antwort auf jede Frage. Sie ersetzt auch keine fachliche Bewertung. Sie macht aber Zusammenhänge sichtbar, die in Tabellen oder Einzelbetrachtungen leicht übersehen werden. Gute Entscheidungen entstehen dadurch nicht aus einem einzelnen Ergebnis, sondern aus einem besseren Verständnis des Gesamtsystems.

 

Mit Simulation lassen sich zum Beispiel folgende Fragen gezielt prüfen:

  • Welche Wirkung hat eine geplante Investition tatsächlich auf den gesamten Ablauf?
  • Wird ein bestehender Engpass gelöst oder entsteht dadurch an anderer Stelle ein neuer Engpass?
  • Reicht die geplante Kapazität aus, um den Ablauf auch bei Schwankungen stabil zu halten?
  • Welche Variante bietet den größten Nutzen bei gleichzeitig geringstem Umsetzungsrisiko?
  • Welche Folgen hätte es, wenn die Maßnahme anders wirkt als ursprünglich angenommen?  

Mein Fazit:

Simulation hilft, Entscheidungen vor der Umsetzung besser abzusichern. Sie zeigt, wie sich eine Idee im konkreten Ablauf auswirken kann. Gerade bei Investitionen, Prozessänderungen oder neuen Kapazitäten entsteht dadurch eine sachlichere Grundlage. Das Risiko einer Fehlentscheidung wird reduziert, weil mögliche Auswirkungen bereits vor der realen Anschaffung oder Umstellung sichtbar werden: erst verstehen, dann entscheiden, dann umsetzen.

Melden Sie sich gerne, um mehr zu erfahren!

Klimawandel ist ein Standortrisiko

Von | Nachhaltigkeit

Die Zeit ist jetzt.

 

Bei Versicherungen nennt man es „höhere Gewalt“, wenn außergewöhnliche Ereignisse unabwendbar eintreffen. Nur dass sie im Fall des Klimawandels vorhersehbar sind und eigentlich wären viele davon auch heute nicht mehr unabwendbar. Dennoch betrifft eines oder mehr Klimarisiken fast jeden Standort in Österreich und nur manche davon sind teuer versicherbar.

 

Extreme Hitze von 40 Grad im Schatten zum Beispiel kann Oberflächentemperaturen von 80 Grad und mehr erzeugen. Überlegen Sie kurz die Auswirkungen auf Ihre Infrastruktur, Produktionsausfälle, Produktivität der MitarbeiterInnen, Verletzungen des Arbeitsschutzgesetzes, Nachfrageveränderungen, Lieferengpässe oder auch Zusatzkosten durch Kühlung.

 

Es entstehen also physische Risiken, Energierisiken, Versorgungsrisiken, technologische Risiken, Marktrisiken, Reputationsrisiken oder noch andere operative und strategische Risiken.

 

Ist Ihr Unternehmen bereit dafür?

 

Was davon für ihr Unternehmen und ihren Standort zutrifft, ist von vielen Parametern abhängig. Je früher sie diese Risiken erkennen und Maßnahmen ergreifen, umso resilienter werden Sie in 3-5 oder 10 Jahren auch im Wettbewerb stehen.

 

Mit einer Risikoanalyse für Klimawandelanpassung für Ihren Standort und Geschäftsmodell haben Sie eine belastbare Entscheidungsbasis. Klare Zielsetzungen, pragmatische und sinnvolle Maßnahmenpakete sind der zweite Schritt. Regelmäßige Kontrolle ist der dritte.

Melden Sie sich bitte, wenn wir Sie dabei unterstützen dürfen.

Kostenanteile von Treibstoffkosten an den Transportpreisen

Von | Aktuelle Informationen, Prozessoptimierung

Abhängig von der Art des Transports haben die Dieselkosten zwischen 15% (bei  Zustellverkehren im Paketbereich) bis zu 35% (bei Komplettladungen im Fernverkehr) an den Gesamtkosten.

 

 

 

Eine der unmittelbarsten Auswirkungen des Konflikts am Persischen Golf sind die gestiegenen Dieselpreise und deren Schwankungen. In den drei Monaten vor dem Krieg lag der gemittelte Median des Dieselpreis bei  netto 1,26 EUR. Seither schwanken die Dieselpreise.

 

    • im März 2026 zwischen +3% und +49%, (Mittelwert 1,66 EUR netto),

    • im April 2026 zwischen +22% und +46% (Mittelwert 1,67 EUR netto) und

    • in den ersten 10 Maitagen 2026 zwischen +24% und +35% (Mittelwert 1,64 EUR netto) im Vergleich zum Dreimonatsmittel vor dem Konflikt am Persischen Golf*.

 

Diese Preissteigerungen und Schwankungen stellen die Transportwirtschaft und die Verlader vor große wirtschaftliche Herausforderungen:

 

Frachtführer

  1. Große, kurzfristige Preisschwankungen erschweren eine genaue, kostendeckende Kalkulation der Transportpreise in einem bereits hochkompetitiven Markt.
  2. In längerfristigen Rahmenverträgen mit Verladern sind reale Kostenänderungen oft nicht oder nur unzureichend, z.B. mit längeren Anpassungsfristen, abgebildet. 

     

Die aktuelle Situation ist damit für viele Frachtführerunternehmen wirtschaftlich existenzbedrohend.

 

Verlader

Die verladene Wirtschaft wiederum braucht für ihre Geschäfte genaue und berechenbare Transportpreise, um ihrerseits konkurrenzfähig zu bleiben.
Daneben ist das wirtschaftliche Bestehen vieler Frachtführerunternehmen als Lieferantenmarkt auch im Sinn der verladenden Wirtschaft, um die Gefahr der Abhängigkeit von Oligopolen zu vermeiden.

 

Die Expert:innen von Logsol helfen Ihnen, damit Sie sicher durch die Krise kommen.

 

*Daten aus www.e-control.at/spritpreisrechner, aufbereitet durch Logsol.

100 Minuten Zukunft: Digitalisierung

Von | Veranstaltungen

Es wird alles digitalisiert werden, was digitalisiert werden kann.
Es wird alles automatisiert werden, was automatisiert werden kann.

Am 04.03.2021 hat unser Geschäftsführer Mathias Past im Zuge der Webinarreihe „100 Minuten Zukunft“ in seinem Diskussionsbeitrag aufgezeigt, wie und warum es wichtig ist, dass Bürgerinnen und Bürger, Konsumentinnen und Konsumenten, Unternehmerinnen und Unternehmer, Vereine, Gemeinden und Regionen die Digitalisierung mitgestalten und aktiv werden.

Wir von Logsol unterstützen Sie gerne bei der Digitalisierung und Automatisierung von Geschäftsprozessen in Ihrem Unternehmen.

Website zu Video zum Nachschauen: https://100minutenzukunft.at/4-marz-2021-digitalisierung-video-online/ 

Informationen über die Region Römerland Carnuntum: https://www.roemerland.at/ 

Constantinus Award 2020

Von | Veranstaltungen

Alle reden von der digitalen Transformation – unsere österreichischen Top-Beraterinnen und -Berater machen sie möglich.
Der Constantinus – Award kürt jedes Jahr die innovativsten, kreativsten und anspruchsvollsten Projekte der österreichischen Beratungs-, Buchhaltungs- und IT-Branche.
Gemeinsam mit dem Präsidenten der Wirtschaftskammer NÖ Wolfgang Ecker und Spartenobfrau Information & Consulting Ingeborg Dockner überbrachte Mathias Past in seiner Funktion als Obmann der Fachgruppe Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT NÖ im Rahmen eines virtuellen Empfangs herzliche Glückwünsche an die niederösterreichischen Gewinnerinnen und Gewinner des Constantinus-Award.
Gratulation an die Schilder IT-Solutions GmbH, sarema, MeeCode by Mario Murrent und die XERO Qualitätsmanagement GmbH sowie alle weiteren Unternehmen, die sich der Herausforderung des Constantinus Award gestellt haben.

Wir von Logsol unterstützen Sie dabei, die digitale Transformation in Ihrem Unternehmen anzutreiben.
Mehr Informationen dazu finden Sie auf unserer Website:

Ein weiterer Schritt in Richtung digitale Zukunft

Von | Veränderungsmanagement & Digitale Transformation

Im Februar wurde unserem Geschäftsführer und Digitalisierungsexperten Mathias Past die Re-Zertifizierung „CERTIFIED DIGITAL CONSULTANT“ verliehen. Das Team von Logsol gratuliert ganz herzlich. 👏

Uns von Logsol ist es wichtig, dass wir uns regelmäßig weiterbilden. Wir wollen unser Wissen erweitern und sind immer auf der Suche nach neuen Trends und Möglichkeiten, um neue Gewohnheiten zu schaffen.

Wir unterstützen Sie während des gesamten Veränderungsprozesses. Angefangen bei der Evaluierung der Ist-Situation, über die Erstellung eines maßgeschneiderten Digitalisierungskonzeptes bis hin zur Begleitung bei der Umsetzung der Maßnahmen.

Machen Sie den ersten Schritt in Richtung digitale Zukunft und kontaktieren Sie uns!

Unverbindliche Anfrage
close slider